Porträt von Dagmar Meinen: Frau mit roten Haaren und runder Brille lächelt offen in die Kamera, im Hintergrund ein helles Fenster.

Der Hund kriegt Bio, du kriegst Knäckebrot? Das ändern wir.

Die Leine in der Hand, der Wind von der Leda im Gesicht, und zum ersten Mal seit Wochen hast du richtig Lust auf deinen Tag.

Für dich und deinen Hund.

Moin, ich bin Dagmar Meinen aus Leer.

Seit 2003 beschäftige ich mich damit, was Hunde gesund hält und was sie aus dem Gleichgewicht bringt. Später kamen die Frauen dazu. Denn was für den Hund gilt, gilt für seinen Menschen oft genauso.

Viele Frauen sagen mir: „Ich weiß gar nicht mehr, was mir Freude macht.“ (Die Frage stelle ich mir übrigens auch immer wieder.) Mit dieser Frage fangen wir an.

Dienstagabend, kurz nach neun. Der Hund ist versorgt, die Spülmaschine brummt, und du stehst mit einem Knäckebrot am Küchenfenster, weil fürs Abendessen keine Kraft mehr übrig war. Bei mir kommen dein Teller, dein Stress und dein Schlaf zusammen auf den Tisch. Oft fehlen Nährstoffe und Schlaf, fast immer die Zeit für dich selbst. Wir suchen Veränderungen, die in diesen Dienstagabend passen.

Ernährungs- und Mental-Health-Coachin. Hunde-Gesundheitscoachin und Tierheilpraktikerin. Selbstständig seit 2003.

Als in Wiebkes Küche die Pfannen klapperten

Wiebke (*) saß mir gegenüber, die Hände um eine Tasse Tee, die sie nicht anrührte. Sie erzählte, dass sie an manchen Tagen erst abends merkte, dass sie seit gestern nichts gegessen hatte. Zu Hause warteten Fertiggerichte in der Truhe und Fast-Food-Reste im Kühlschrank. Zu ihren Freundinnen ging sie schon lange nicht mehr.

Ein PDF mit Rezepten wäre für sie nur noch eine Aufgabe mehr gewesen. Also sind wir zusammen einkaufen gegangen und haben in ihrer Küche eine regelrechte Küchenschlacht veranstaltet. Was sie davon in ihren Alltag mitnimmt, hat sie selbst entschieden. Ein paar Monate später schrieb sie mir:

„Ich fühle mich kraftvoller, ausgeglichener und glücklicher als je zuvor.“

So einen Abend wünsche ich dir auch: Du hast warm gegessen, die Füße liegen auf dem Hocker, und dein Hund rollt sich neben dir ein. Er seufzt einmal tief und streckt alle viere von sich. Als draußen eine Tür klappt, hebt er nur kurz ein Ohr. Für solche Abende mache ich meine Arbeit. Für dich und für deinen Hund.                                                 (*) Name geändert

Vom Pferdestall ins Labor

Angefangen habe ich bei den Pferden, als Pferdewirtin mit Schwerpunkt Zucht und Haltung. Drei Monate nach dem Abschluss machte mein Knie nach einem Unfall nicht mehr mit.

Also ab ins Labor: Medizinische Technologin für Laboratoriumsanalytik. Dort habe ich gelernt, Laborwerte einzuordnen und zu erkennen, wie einzelne Befunde zusammenhängen. Damit arbeite ich heute jeden Tag.

Meine Haut fand die Desinfektionsmittel allerdings weniger spannend als ich. Heute arbeite ich mit anderen Mitteln.

Aquarell: Biggs, ein weißer Terrier mit braunem Fleck am Auge und schwarzem Fleck am Rücken, steht aufmerksam auf einem sonnigen Waldweg.

Und dann kam Biggs

Biggs wurde in jungen Jahren chronisch krank. Ich wollte verstehen, warum. Nicht nur verwalten. Also wurde ich Tierheilpraktikerin, habe mich 2003 selbstständig gemacht und später selbst eine Tierheilpraktikerschule geleitet.

Die Fragen, die ich mir für Biggs und meine tierischen Patienten stellte, hatte ich mir selbst nie gestellt. Bis zu diesem Abend: Biggs’ Napf steht frisch gefüllt auf dem Boden, die Kräuter sind abgemessen, und er schmatzt so laut, dass man es bis in den Flur hört. Ich lehne an der Arbeitsplatte und kaue auf einer trockenen Scheibe Brot, weil für mein eigenes Essen keine Energie mehr übrig ist. Da frage ich mich zum ersten Mal, wann ich mir zuletzt so viele Gedanken über meinen eigenen Teller gemacht habe.

So kamen später die Frauen dazu. Und mit ihnen ein Muster, das mir in über 20 Jahren Hundepraxis ständig begegnet: Die Halterin schläft seit Monaten schlecht, und ihr Hund kratzt sich nachts wund oder hat immer wieder Durchfall.

Im Stall habe ich gelernt: Wer ein Pferd führen will, muss selbst fest stehen. Ein nervöser Mensch am Strick macht aus dem ruhigsten Pferd ein Nervenbündel. Mit Hunden ist es genauso. Und trotzdem pflegen wir unsere Tiere oft besser als uns selbst.

Mein Frühwarnsystem

Du schnauzt die Kollegin an, weil sie ihre Tasse auf deinen Schreibtisch gestellt hat. Um 14 Uhr fallen dir die Augen zu. Und du kippst den dritten Kaffee hinterher. So fängt es bei vielen an, bei mir war es nicht anders. Seit ich mit MCAS und Asthma lebe, meldet sich mein Körper früher und lauter, und ich habe gelernt hinzuhören. Deine ersten Signale schauen wir uns gemeinsam an.

Früher war ich der Fels, der immer ruhig blieb. Heute weiß ich: Ruhig sein und innerlich ruhig werden sind zwei verschiedene Dinge.

(Wenn du meine ganze Geschichte lesen magst: Hier erzähle ich sie.)

So arbeite ich

Pflanzenbasiert, ohne Dogma

Ich esse so, weil es mir guttut. (Das B12 kommt trotzdem aus der Tablette. Ehrlich ist ehrlich.) Wie weit du gehst, entscheidest du.

In deinem Tempo

Ein Körper im Alarm lernt nichts Neues, der verteidigt sich. Deshalb machen wir erst Pause, dann Plan. (Ja, in der Reihenfolge.)

Du bleibst die Expertin für dein Leben

Ich bringe mein Wissen mit, stelle auch mal unbequeme Fragen und zeig dir Zusammenhänge. Entscheiden tust du.

Alltagstauglich

Was du selbst aussuchst, hält. Auch an einem verregneten Donnerstag, wenn der Hund nach nassem Fell riecht, das Telefon dauernd klingelt und trotzdem in zehn Minuten eine Suppe auf dem Tisch steht.

Ehrlich

Ich sag dir, was ich sehe. Und wenn ich nicht die Richtige für dich bin, sag ich dir das auch.

Erst der Fragebogen, dann das Gespräch

So wissen wir beide von Anfang an, worum es geht.

Tierheilpraktikerin, Ernährungs- und Gesundheitscoachin für Hunde mit BARF-Fortbildung, Ernährungsberaterin vegan und Mental-Health-Coachin. Und noch ein bisschen mehr.

Mein Coaching ist Begleitung und ersetzt keine Therapie. Bei der Hundegesundheit arbeite ich ergänzend zur tierärztlichen Betreuung.

Lust, mich kennenzulernen?

Fordere meinen Fragebogen an, fülle ihn in Ruhe aus und schick ihn an mich zurück. Ich schaue ihn mir an und schicke dir danach einen Link für unser Klarheitsgespräch: In 15 Minuten legen wir den Anfang deines roten Fadens frei, also das eine Thema, an dem bei dir gerade am meisten hängt. Danach weißt du, ob es dein Frühstück ist, dein Schlaf oder der Hund, der nachts nicht zur Ruhe kommt. Oder ich sage dir ganz klar, dass ich nicht die richtige Ansprechpartnerin für dich bin.

Unverbindlich. Für die Anfrage brauche ich nur deine E-Mail-Adresse. (Die nutze ich nur, um dir zu antworten.)

Wochenmarkt, Hundenase und Fachbücher

Aquarell: Dagmar Meinen im grün karierten Hemd bereitet an ihrer Küchentheke einen bunten Salat zu, daneben ein Korb mit frischem Gemüse und ein Brot.

Samstags findest du mich oft auf dem Wochenmarkt, am liebsten beim Bio-Gemüse und Bio-Obst.

Unser Brot backe ich selber, am liebsten mit wildem Sauerteig, den ich selbst anfüttere.

In meiner Küche findest du auch immer mindestens ein blubberndes Glas mit Fermenten.

Im Sommer und Herbst haben bei mir die Einkochgläser Hochkonjunktur.

Zu Hause warten mein Hund und eine (Fach)bibliothek, die eindeutig zu groß ist. Mein Leitsatz aus der Tierheilpraktikerschule lautet: „Man muss nicht alles wissen, aber man muss wissen, wo es steht.“

Ich lese aber nicht nur Fachbücher, dann würde mein Kopf explodieren. Meine Lieblingsschriftstellerin ist Jane Austen. 

Weil in den Regalen kaum noch Platz ist, lese ich inzwischen auch E-Books und höre Hörbücher.

Aquarell: Dagmar Meinen sitzt lächelnd mit einem Buch im Sessel am Fenster, eine grüne Decke über den Beinen, daneben eine Tasse Tee.

Das Reiten habe ich aufgegeben, das hat mein Rücken so entschieden. Aber die Pferde haben mich geprägt, und sie begleiten weiterhin mein Leben.

Aquarell: Dagmar Meinen reitet ein dunkelbraunes Pferd im versammelten Trab über ein Dressurviereck.
Dagmar Meinen führt ihr dunkelbraunes Pferd an einem Herbsttag durch eine Allee mit buntem Laub, ihr schwarz-brauner Hund (Beauceron) läuft vorneweg.

Und dann sind da noch Reiki, Tierenergetik, BaZi und Feng Shui. Ebenfalls ein Teil davon, wie ich die Welt sehe. Kein Muss für dich.

Die letzten Jahre habe ich meine Mutter zu Hause gepflegt. Sie hatte Demenz und ich war bis zum Schluss an ihrer Seite. Morgens um sieben, zum dritten Mal dieselbe Frage: „Welcher Tag ist heute?“ Ich stelle die Kaffeetasse ab, zähle innerlich bis drei und setze mich zu ihr auf die Bettkante. Geschenkt hat mir die Geduld niemand. Ich habe sie mir an solchen Morgen jedes Mal neu genommen. Ich weiß also ziemlich genau, wie es ist, wenn dein Kalender voller Termine anderer Menschen ist und du selbst in den Hintergrund gerätst.

Ich arbeite solo, du hast also immer mich als Ansprechpartnerin. Und falls mein MCAS mal eigene Pläne hat, bekommst du sofort Bescheid und einen neuen Termin.

Dagmar Meinen